Lung, der silberne Drache, ist mit dem Koboldmädchen Schwefelfell und dem Waisenjungen Ben unterwegs auf der Suche nach einem sicheren Ort für sich und seine Artgenossen. In der Menschenwelt gibt es keinen Platz mehr für sie. Lung setzt alle seine Hoffnungen auf den "Saum des Himmels", denn dort soll die ursprüngliche Heimat der Drachen liegen...
Cornelia Funke schreibt einfach unglaublich phantasievolle und wunderschön erzählte Kinderbücher. Ich freue mich jetzt schon darauf, ihre Bücher meinen Kinden (die ich hoffentlich irgendwann haben werde :)) vorzulesen.
Note: 1
2. J.K. Rowling - Harry Potter and the Philosopher's Stone (Bloomsbury, 223 Seiten)
3. J.K. Rowling - Harry Potter and the Chamber of Secrets (Bloomsbury, 251 Seiten)
Zum Inhalt brauche ich wohl nichts zu erzählen...
Jeden Winter nehme ich mir vor, Herr der Ringe oder Harry Potter noch einmal zu lesen und nie schaffe ich es. Aber dieses Jahr! So ziemlich genau 10 Jahre nachdem ich den ersten Band auf deutsch gelesen habe, durfte er nun auf englisch ran. Hach, schon schön was die Tante Rowling sich da ausgedacht hat. Diese tollen Personen, die phantastischen Einfälle und die wunderbaren Orte, allen voran natürlich Hogwarts. Ich werde sicher nicht alle 7 Bände am Stück lesen, aber der Anfang ist gemacht!
4. Martin Suter - Der letzte Weynfeldt (Diogenes, 313 Seiten)
Ein wohlhabender Junggeselle, der sich von der Liebe nichts mehr verspricht. Eine schöne junge Frau mit schillernder Vergangenheit. Ein Bild und sein Preis. Eine Auktion, die die Kunstszene in Aufruhr versetzt - und einige Zukurzgekommene, die teilhaben wollen am großen Geld.Adrian Weynfeldt, Mitte fünfzig, Junggeselle, großbürgerlicher Herkunft, Kunstexperte bei einem internationalen Auktionshaus, lebt in einer riesigen Wohnung im Stadtzentrum. Mit der Liebe hat er abgeschlossen. Bis ihn eines Abends eine jüngere Frau dazu bringt, sie - entgegen seinen Gepflogenheiten - mit nach Hause zu nehmen. Am nächsten Morgen steht sie außerhalb der Balkonbrüstung und droht zu springen. Adrian vermag sie davon abzuhalten, doch von nun an macht sie ihn für ihr Leben verantwortlich. Immer wieder nötigt sie ihn, sie aus ihren Schwierigkeiten zu befreien. Weynfeldts geregeltes Leben gerät aus den Fugen - bis er schließlich merkt, dass nichts ist, wie es scheint.
Martin Suter ist ja einer meiner Lieblingsautoren, aber "Der letzte Weynfeldt" hat mir nicht so gut gefallen wie seine anderen Bücher. Die Story war eigentlich gut (Martin Suter halt!) und ich habe das Buch sehr gerne und schnell gelesen. Die Welt der oberen Zehntausend ist aber nicht so meine, vielleicht lag es daran. Note: 2-3
5. Ludovic Roubaudi - Der Hund von Balard (btb, 222 Seiten)
Das Leben hat sie zu harten groben Kerlen gemacht. Sie arbeiten als Zeltbauer für einen Zirkus mitten in Paris, sie trinken, sie pöbeln. Und doch, als ein kleiner Hund auftaucht, der, das sehen sie sofort, das Zeug zum Zirkustier hat, scheint das öde Leben aller doch noch einmal eine Wendung zu nehmen. Diszipliniert und eifrig trainieren sie mit dem Tier. Sie übernehmen Verantwortung und rivalisieren sogar um kleine Liebesbeweise des Hundes. Wie diese harten Männer ihren Traum verwirklichen und wie er endet, erzählt dieser zauberhafte Roman.
Was für ein schönes Buch zum Jahresabschluss. Die Zeltbauer, von denen einige nicht gerade zu den hellsten Köpfen gehören, sind wunderbare Figuren mit ganz verschiedenen Eigenschaften und Macken. Der Hund Weisnix lässt sie schließlich alle zusammen einen großen Traum träumen und verwirklichen. Zwischendurch wurde mir das Buch fast ein bißchen zu kitschig, aber es ist wirklich toll und empfehlenswert.
Note: 2+
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