Dienstag, 27. Oktober 2009

Verblendung

Vor 40 Jahren verschwand die damals 16-jährige Harriet Vanger. Obwohl niemals eine Leiche gefunden wurde, geht ihr Onkel Henrik Vanger davon aus, dass sie ermordet wurde. Er beauftragt den Journalisten Mikael Blomkvist, sich mit dem Fall zu beschäftigen. Hilfe erhält Mikael von der düsteren Hackerin Lisbeth Salander. Während sie nach und nach einige Details entdecken, und der Lösung des Falls immer näher kommen, wird klar, dass ein Mitglied der großen Familie Vanger für Harriets Verschwinden verantwortlich sein muss.

Die "Millenium-Trilogie" von Stieg Larsson habe ich verschlungen, obwohl Krimis und Thriller sonst ja eher nicht so mein Ding sind. Die Verfilmung ist wirklich sehr gelungen. Es wurde auf alle Nebenhandlungen verzichtet (außer Lisbeths brutale Vergewaltigung durch ihren Vormund und ihre Rache), so dass auch die Längen des Buches wegfallen und der Film durchgehend spannend ist. Das Beste sind aber die Schauspieler. Da es sich um keine Hollywood-, sondern eine skandinavische Produktion handelt, sieht man nicht zum tausendsten Male Tom Hanks in einer Hauptrolle (Michael Nyqvist spielt Mikael Blomkvist). Und mit Noomi Rapace ist die geniale Rolle der Lisbeth Salander perfekt besetzt.
Man darf auf die beiden nächsten Teile gespannt sein.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen