Was, 40 Tage ohne Süßigkeiten und Chips? Halte ich das aus? Oder werde ich ein unausstehliches Wrack auf Zucker- und Fettentzug? Wir werden sehen!
Als Kind, aufgewachsen im erzkatholischen Landkreis Cloppenburg, war die Fastenzeit für mich selbstverständlich. Um uns bei Laune zu halten, gewährte Muttern eine tägliche Süßigkeit, mehr aber nicht. Bekam man in der Fastenzeit Süßigkeiten geschenkt, wurde diese gesammelt und dann Ostern an die unterzuckerten Kinder ausgegeben.
Seitdem ich bei meinen Eltern ausgezogen bin, esse ich leider viel zu viele Süßigkeiten und Chips. Besonders wenn es mir nicht gut geht oder halt abends beim Ferni oder Buch. Natürlich hatte ich mir zum neuen Jahr vorgenommen, meinen Süßigkeitenkonsum zu reduzieren, das hat aufgrund des Arbeitsstresses aber eher suboptimal geklappt.
Da kam die Fastenzeit wie gerufen! Und um mich ordentlich unter Druck zu setzen, erzähle ich überall rum, dass ich es nun 40 Tage ohne Süßes aushalten will. Und damit hier im Blog wieder mehr los ist, gibt es ab nun ein kleines Nina-ist-total-tapfer-und-hält-bestimmt-durch-Tagebuch:
Tag 1: Bei der Arbeit lief es ganz gut. Nach warmem Essen habe ich ja immer tierisch Lust auf was Süßes, aber ich habe mich zusammengerissen! Schwieriger wurde es, als ich nach Hause kam. Eine meiner schlechten Gewohnheiten ist, zwischen nach Hause kommen und Abendessen Süßigkeiten zu futtern. Ich hatte die ganze Zeit Bock auf was Süßes, aber da ich so clever war und die verbliebenen Süßigkeiten außer Sichtweite gepackt habe, ging es dann doch irgendwie.
Zu "Desperate Housewives" gab es anstatt Chips eine Orange. Und wenn die nicht so fies trocken gewesen wäre, wäre sie ein gar nicht sooo schlechter Ersatz gewesen.
Der erste Tag ist somit quasi überstanden. Yeah!
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