Zum ersten Mal seit wirklich ewig langer Zeit war ich mal wieder im Kino. Montags um 17:15. Weil es möglich ist. :)
"Black Swan" erzählt die Geschichte der jungen Balletttänzerin Nina, die die Rolle ihres Lebens tanzen darf: Den weißen Schwan in "Schwanensee". Diese Rolle stellt für Nina, die technisch perfekt und sehr kontrolliert tanzt, kein Problem dar. Sie soll aber gleichzeitig auch die Rolle des schwarzen Schwans übernehmen, für den sie die Kontrolle verlieren, aus sich herausgehen, das Publikum verführen soll. Nina ist wahnsinnig kontrolliert und nicht nur streng mit sich selbst, sondern lebt auch noch bei ihrer Mutter, die früher selbst Ballett getanzt hat und nun ihre Tochter zu Höchstleistungen treibt. Die Rolle des schwarzen Schwans tanzt sie technisch perfekt, nur schafft sie es nicht aus sich heraus zu kommen. Ihre größte Konkurrentin ist Lily, der eben diese Rolle wie auf den Leib geschneidert zu sein scheint. Lily geht mit Nina spontan aus, will ihr helfen, mal die Kontrolle zu verlieren, zu leben. Oder will Lily sich doch nur die Hauptrolle schnappen?
"Black Swan" hat mich recht verstört im Kinosessel zurückgelassen. Was ist wirklich passiert, was Einbildung? Und was hatte das jetzt zu bedeuten? Natalie Portman spielt wahnsinnig gut, die Ballettszenen sind toll (Obwohl mich Ballett wirklich null interessiert), ingesamt ist "Black Swan" wirklich sehr sehenswert. Nicht ganz einfach, aber auf jeden Fall ein Film, der im Gedächtnis bleibt.
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