Sonntag, 27. September 2009

Touri sein

Besuch von Freunden oder Familie aus der Heimat bedeutet immer: Touri Programm ausdenken. Zum Glück gibt es in Hamburg genug Wasser und somit genügend Möglichkeiten bei gutem Wetter was zu unternehmen. Als Jutta mich das letzte Mal besuchte, haben wir eine Alsterrundfahrt gemacht. Dieses Mal war also die Elbe dran. Vorher ging es aber rauf auf den Michel. Wir waren auch hochmotiviert, die vielen Stufen zu Fuß zu besteigen. Meine Höhenangst und die offenen Stufen hatten aber was dagegen. Also doch Fahrstuhl. Vom Michel aus genossen wir den großartigen Ausblick über Hamburg - bei allerfeinstem Wetter. Dabei bewies Hamburg mal wieder, dass es eigentlich doch ein Dorf ist. Trafen wir doch Sabrina mit Mann und Eltern auf 82 Metern Höhe. Wie fantastisch, dass wir uns am gleichen Tag zur gleichen Uhrzeit für das gleiche Touriprogramm entschieden haben!
Danach ging es zu den Landungsbrücken. Obwohl ebendiese ja ein großer Tourimagnet und immer sehr voll sind, mag ich sie doch sehr sehr gerne und freue mich immer, da zu sein. Und das liegt sicher nicht nur an Kettcar, die die Landungsbrücken in einem meiner Lieblingslieder besingen, sondern auch an dem Wind, den Möwen und dem Wasser. Generell mag ich die Elbe ja sowieso viel lieber als die Alster. Mehr Action! Und Containerschiffe! Ich liebe Containerschiffe.
Mit der HVV-Fähre (In your face, teure Hafenrundfahrt!!) fuhren wir nach Teufelsbrück, machten einen kleinen Spaziergang und fuhren wieder zurück. Da die frische Luft uns hunrig gemacht hatte, verspeisten wir an den Landungsbrücken noch ein Fischbrötchen.
Nächster Touristop: Rathaus, Alsterarkaden, Jungfernstieg und Thalia. Thalia? Als Buchhändler, die jedoch beide nicht mehr in einer Buchhandlung arbeiten, mussten wir natürlich noch Bücher gucken. Wir haben uns aber beide an die vielen ungelesen Bücher zuhause erinnert und sind standhaft geblieben.
Auch der nächste Programmpunkt gehört nicht zur klassischen Hamburg Tour. In meinem Lieblingsplattenladen Michelle Records gab die Schweizerin Sophie Hunger ein Schaufensterkonzert. Das Konzert beinhaltete gerade mal 4 songs und war nach nicht mal 20 Minuten schon zu Ende, aber hey, kost' ja auch nix. Ich erwarb noch schnell das neue Element of Crime Album und dann ging es ins Vapiano. Pizza essen. Um 18 Uhr war der schöne Touritag dann zu Ende. Jutta fuhr zurück nach Hude und ich nach Hause, um aber kurze Zeit später schon wieder zum Reeperbahnfestival aufzubrechen. Aber davon später mehr.

2 Kommentare:

  1. Schön war es auf dem Michel!
    Und welch ein Glück in dieser wunderschönen Stadt leben zu dürfen!!!

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  2. Ja, das habe ich am Samstag auch gedacht! :)

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