"...landet in Hamburg im Stadtteil Hammerbrook, wo sich die schicke City Schritt für Schritt an Hafenödnis verliert. Hier sitzen Computerfirmen und Telefondienstleister, Krankenkassen und Behörden. Es ist, als habe die Stadt alles Unglamouröse ausgelagert in ein Exil für Techniker und Bürokraten. Ein Exil der Ernsthaftigkeit. Nicht unbedingt ein schillernder Ort. Vermutlich würde sogar an einem Tag der offenen Tür niemand kommen. Deshalb gibt es auch keinen."
Wurde Hammerbrook jemals besser beschrieben als von Henning Sussebach im "Zeit Magazin" Nr. 38? Ich glaube nicht. Drei verdammte Jahre habe ich in diesem merkwürdigen Stadtteil, in dem man nur arbeiten und Mittagspause machen kann, täglich 8 oder mehr Stunden verbracht. Ich hatte mir geschworen nach meinem letzten Arbeitstag in der Hölle niemals wieder an der Haltestelle Hammerbrook auszusteigen. Jetzt, 7 Monate später, kann ich sagen, dass das bestens funktioniert! Denn was will man auch da? :)
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